Maklerprovision in Bremen: 2,975 % für den Käufer
In Bremen wird die Maklerprovision üblicherweise mit 5,95 % des Kaufpreises angesetzt, die 19 % Mehrwertsteuer ist schon drin. Meistens tragen Käufer die Hälfte dieser Summe, nämlich 2,975 %.
Bremen (5,5 %)
Geben Sie den Kaufpreis ein. Für Bremen wird das Ergebnis hier angezeigt.
Ihr Makleranteil
Maklerprovision in Bremen: Eckdaten
- Provision insgesamt
- 5,95 %inklusive MwSt, üblich
- Käuferanteil
- 2,975 %machen höchstens die Hälfte aus
- Kaufpreis von 400.000 €
- Der Käufer zahlt11.900 €
- Provision gesamt: 5,95 % inkl. MwSt
- Auf Sie entfällt: 2,975 % inkl. MwSt
- Für einen Kaufpreis von 400.000 €: 11.900 €
- Gilt für: Wohnungen und Einfamilienhäuser
Solche Prozentsätze sind in Bremen gang und gäbe, rechtlich festgelegt sind sie nicht. Das Gesetz sagt lediglich, wie die Kosten auf Käufer und Verkäufer verteilt werden.
Maklergebühren in Bremen im Überblick
Als Honorar bekommt der Makler für die Vermittlung der Immobilie einen Prozentsatz vom Kaufpreis. In Bremen haben sich 5,95 % eingebürgert. Das ist genau das Doppelte dessen, was Sie als Käufer zahlen.
Die Mehrwertsteuer ist in diesen Prozentsätzen schon enthalten. Was Sie mit 2,975 % ausrechnen, ist also genau der Betrag, den Sie am Ende zahlen.
Wie viel Maklerprovision zahlt der Käufer in Bremen?
Für den in Bremen üblichen Käuferanteil von 2,975 % ergeben sich daraus die folgenden Summen:
- Bei einem Kaufpreis von 200.000 € zahlen Sie 5.950 €.
- Bei 300.000 € sind es 8.925 €.
- Bei 400.000 € fallen 11.900 € an.
- Bei 500.000 € zahlen Sie 14.875 €.
- Bei 750.000 € sind es 22.313 €.
Bei geteilter Provision legt der Verkäufer denselben Betrag noch einmal drauf.
Wer den Makler beauftragt, entscheidet über die Aufteilung
Seit dem 23.12.2020 gilt in ganz Deutschland eine feste Regel, wenn Sie eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus kaufen. Haben beide Seiten den Makler beauftragt, teilen sie sich die Provision zu gleichen Teilen.
Beauftragt nur eine Seite den Makler, etwa der Verkäufer, trägt die andere Seite höchstens die Hälfte. Sie zahlen also nie mehr als der Verkäufer, und auch erst dann, wenn er seinen Teil bezahlt hat. Bei den in Bremen üblichen 5,95 % wären das für Sie höchstens 2,975 %.
Maklerprovision und weitere Kaufnebenkosten
Zu den Kaufnebenkosten zählen alle Aufwendungen, die beim Immobilienkauf neben dem Kaufpreis anfallen. Das sind die Grunderwerbsteuer, die Gebühren für Notar und Grundbuch und unter Umständen die Maklerprovision. In Bremen fällt die Grunderwerbsteuer mit 5,5 % an.
Für eine Immobilie mit 400.000 € Kaufpreis ergeben sich in Bremen mit Makler ungefähr 39.271 € Nebenkosten. Das sind rund 9,8 % des Kaufpreises, davon entfallen 11.900 € auf den Makler.
Fragen zur Maklerprovision in Bremen
Wie hoch fällt die Maklerprovision in Bremen aus?
Sie hängt vom Kaufpreis ab und von dem, was Sie mit dem Makler vereinbart haben. Die 5,95 % sind ein gängiger Marktwert in Bremen und keine Vorschrift, an die sich jeder Makler halten müsste.
Lässt sich die Provision verhandeln?
Ja. Eine gesetzlich bestimmte Höhe gibt es nicht, die Provision ist also frei vereinbar. Das Gesetz schreibt nur vor, wie Käufer und Verkäufer die Kosten teilen.
Wann zahle ich als Käufer meinen Anteil?
Hat allein der Verkäufer den Makler beauftragt, zahlen Sie Ihren Anteil erst, wenn der Verkäufer seinen Teil beglichen hat.
So wird das berechnet
Ihr Käuferanteil ist der Kaufpreis mal 2,975 %. Die Gesamtprovision entspricht dem doppelten Käuferanteil.
Zu den Kaufnebenkosten gehören die Grunderwerbsteuer, die Notarkosten nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz einschließlich 19 % Mehrwertsteuer, die Grundbuchkosten und, falls ein Makler beteiligt ist, die Maklerprovision.
